Satzung

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Satzung
des

Turnverein 1860 Hofheim am Taunus j.P.

I.

Verein und Mitgliedschaft

§ 1 – Name, Sitz, Rechtsform
Der am 14. April 1860 gegründete Turnverein führt den Namen
– Turnverein 1860 Hofheim am Taunus j. P. –

und hat seinen Sitz in Hofheim am Taunus. Er erhielt durch Erlass der preußischen Staatsregierung vom
3. August 1897 die Rechte einer juristischen Person (j.P.)
§ 2 – Zweck, Aufgaben
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts
„Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
2. Satzungszweck ist die Förderung des Kinder-, Jugend-, Breiten-, Gesundheits- und Leistungssports auf
allen Ebenen gleichermaßen.
3. Der Verein ist neutral, insbesondere hinsichtlich Religion, Parteizugehörigkeit, Geschlecht und Rasse.
4. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
5. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder
erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 3 – Registrierung, Zugehörigkeit
1. Der Verein ist beim Landrat des Main-Taunus-Kreises in 65719 Hofheim am Taunus als juristische Person
registriert.
2. Der Verein ist Mitglied im Landessportbund Hessen e.V. und den zuständigen Verbänden.
§ 4 – Wahrzeichen
Wahrzeichen des Vereins ist das nachstehend abgebildete Wappen in den Farben Schwarz auf Weiß auch in
verkleinerter oder vergrößerter Form.

§ 5 – Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

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§ 6 – Erwerb der Mitgliedschaft
1. Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen.
Über den Antrag entscheidet der Vorstand.
2. Die Beitrittserklärung ist angenommen, wenn der Vorstand nicht innerhalb von vier Wochen eine
schriftliche Ablehnung erteilt; einer Begründung der Ablehnung bedarf es nicht.
§ 7 – Ehrenmitgliedschaft
1. Für außergewöhnliche Verdienste um den Verein kann die Mitgliederversammlung auf Antrag des
Vorstandes einem Mitglied die Ehrenmitgliedschaft verleihen. Ausnahmsweise kann diese Ehrung auch
Nichtmitgliedern zuteil werden, die den Verein in besonderer Weise gefördert haben.
2. Für außergewöhnliche Verdienste um den Verein kann die Mitgliederversammlung auf Antrag des
Vorstandes einem ausscheidenden Vorsitzenden den Ehrenvorsitz verleihen. Der Ehrenvorsitzende darf an
den Vorstandssitzungen beratend teilnehmen.
§ 8 – Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet
a) durch den Tod
b) durch Austritt
c) durch Ausschluss
d) durch Auflösung des Vereins
§ 9 – Austritt
Der Austritt aus dem Verein kann nur zum Schluss eines Kalenderjahres erfolgen und ist dem Vorstand mit
einer Frist von mindestens einem Monat schriftlich mitzuteilen.
§ 10 – Ausschluss
1. Der Vorstand darf ein Mitglied ausschließen, wenn dieses
a) mit der Zahlung seines Beitrages länger als drei Monate im Rückstand ist,
b) grob gegen die Satzung des Vereins oder eines Verbandes verstößt,
c) sich innerhalb oder außerhalb des Vereins unehrenhaft oder vereinsschädigend verhält.
2. Der Beschluss über den Ausschluss bedarf einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden
Vorstandsmitglieder.
3. Gegen den Beschluss des Vorstandes kann das Mitglied Widerspruch einlegen. Über diesen entscheidet
abschließend der Ältestenrat.
§ 11 – Rechte des Mitgliedes
1. Jedem Mitglied stehen die Einrichtungen des Vereins im Rahmen der erlassenen Ordnungen und
Übungspläne zur Verfügung.
2. Jedes Mitglied besitzt nach Vollendung des 18. Lebensjahres das aktive und passive Wahlrecht.
3. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat das Recht Anträge zur Tagesordnung der Mitgliederversammlung zu
stellen. Diese Anträge müssen dem Vorstand mindestens zwei Wochen vor dem Termin der
Mitgliederversammlung vorliegen.
§ 12 – Pflichten des Mitgliedes
1. Jedes Mitglied ist an die Beschlüsse der Organe des Vereins und seiner Abteilungen gebunden. Jedes
Mitglied ist verpflichtet, die festgesetzten Beiträge und sonstigen Entgelte zu entrichten.

2. Jedes Mitglied hat das Eigentum des Vereins und die von dem Verein genutzten vereinsfremden Übungs-
und Wettkampfstätten einschließlich deren Einrichtungen sorgsam zu behandeln. Für grob fahrlässig

verursachte Schäden haftet das Mitglied.

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§ 13 – Beiträge
1. Die Mitgliederversammlung setzt die Höhe der Beiträge fest.
2. Der Beitrag ist für den festgesetzten Zeitraum im Voraus zu entrichten.
3. Der Vorstand darf bei Vorliegen besonderer Umstände den Beitrag einzelner Mitglieder herabsetzen oder
erlassen.
4. Die Abteilungen dürfen für ihren Bereich Sonderbeiträge beschließen. Zuständig für diesen Beschluss ist
die Mitgliederversammlung der Abteilung. Zu seiner Wirksamkeit bedarf dieser Beschluss der Zustimmung
des Vereinsvorstandes.
5. Die Einzelheiten der Beitragszahlung werden in einer vom Vorstand zu erlassenden Beitragsordnung
geregelt.
§ 14 – Sonstige Entgelte
Der Vorstand darf für die Teilnahme an bestimmten Kursen oder besonderen Übungsstunden und für die
Nutzung von Sondereinrichtungen die Zahlung gesonderter Entgelte festsetzen.

II.
Organe des Vereins

§ 15 – Organe
Organe des Vereins sind
1. die Mitgliederversammlung,
2. der Vorstand,
3. der Ältestenrat.
§ 16 – Vergütungen
1. Das Amt des Vereinsvorstandes wird grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.
2. Die Mitgliederversammlung kann abweichend von Absatz 1 beschließen, dass dem Vorstand für seine
Vorstandstätigkeit eine angemessene Vergütung gezahlt wird.
3. Zulässig ist ferner die Erstattung von Kosten, die durch die Teilnahme an auswärtigen Sitzungen,
Lehrgängen und Sportveranstaltungen entstehen.
§ 17 – Ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlung
1. Alljährlich findet im Laufe des ersten Halbjahres eine ordentliche Mitgliederversammlung
(Jahreshauptversammlung) statt, deren Termin mindestens einen Monat vorher bekannt gegeben wird. In ihr
legt der Vorstand Rechenschaft ab durch Vorlage entsprechender Berichte über das abgelaufene
Geschäftsjahr.
2. Der Vorstand beruft eine außerordentliche Mitgliederversammlung ein, wenn es die Lage des Vereins
erfordert oder wenn mindestens ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder die Einberufung unter Angabe
des Zweckes beantragt.
3. Der erste Vorsitzende lädt zu der Jahreshauptversammlung und zur außerordentlichen
Mitgliederversammlung in ortsüblicher Weise ein. Er muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung
spätestens innerhalb von drei Wochen nach Eingang des Antrages einberufen. Zwischen der Einladung und
der Abhaltung der Jahreshauptversammlung oder der außerordentlichen Mitgliederversammlung muss eine
Frist von mindestens einer Woche liegen.
4. Die Mitgliederversammlungen sind ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Vereinsmitglieder
beschlussfähig.
§ 18 – Ablauf der Mitgliederversammlung
1. Der erste Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung. Bei seiner Verhinderung leitet der zweite
Vorsitzende die Versammlung. Sind beide verhindert, bestimmt die Versammlung den Leiter mit einfacher
Mehrheit.
2. Beschlüsse werden, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt, mit einfacher Mehrheit der
anwesenden Mitglieder gefasst. Bei der Berechnung der Mehrheit werden nur Ja- und Nein-Stimmen
berücksichtigt. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Abstimmungen erfolgen öffentlich, es sei
denn, ein Drittel der anwesenden Mitglieder verlangt geheime Abstimmung.

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§ 19 – Tagesordnung
Die Tagesordnung der Jahreshauptversammlung umfasst
a) Geschäftsberichte des Vorstandes,
b) Berichte der Abteilungen,
c) Vermögensnachweis,
d) Bericht der Kassenprüfer,
e) Entlastung des Vorstandes,
f) Wahl des Vorstandes,
g) Wahl der Kassenprüfer,
h) Haushaltsplan für das laufende Geschäftsjahr,
i) Ernennung von Ehrenmitgliedern und Ehrenvorsitzenden,
j) Anträge.
§ 20 – Satzungsänderung
Die Änderung der Satzung bedarf einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder.
§ 21 – Vorstand
Der Vorstand besteht aus dem
a) Gesamtvorstand,
b) geschäftsführenden Vorstand.
§ 22 – Gesamtvorstand
Der Gesamtvorstand besteht aus
a) dem ersten und zweiten Vorsitzenden,
b) dem ersten und zweiten Schatzmeister,
c) dem ersten und zweiten Schriftführer,
d) dem Leiter des Sportrates,
e) dem Leiter der Hallenverwaltung,
f) der Frauenvertreterin,
g) dem Jugendvertreter,
h) dem Medienreferenten,
i) allen Abteilungsleitern,
Übt ein Abteilungsleiter gleichzeitig eines der unter den Buchstaben a) bis h) ge-nannten Ämter aus, steht der
betreffenden Abteilung ein weiterer Sitz im Gesamtvorstand zu.
§ 23 – Der Geschäftsführende Vorstand
Der Geschäftsführende Vorstand besteht aus
a) dem ersten Vorsitzenden,
b) dem zweiten Vorsitzenden,
c) dem ersten Schatzmeister,
d) dem Leiter des Sportrates,
e) dem Leiter der Hallenverwaltung,
f) dem Medienreferenten.
§ 24 – Vertretung des Vereins
Der erste Vorsitzende in Gemeinschaft mit einem Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes vertritt den
Verein nach außen gerichtlich und außergerichtlich. Im Verhinderungsfall tritt an die Stelle des ersten
Vorsitzenden der zweite Vorsitzende; ist der zweite Vorsitzende ebenfalls verhindert oder ist ein solcher nicht
gewählt, vertritt der erste Schatzmeister zusammen mit einem weiteren Mitglied des Geschäftsführenden
Vorstandes den Verein. Diese Personen bilden den Vorstand im Sinne des § 26 BGB.

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§ 25 – Aufgaben des Vorstandes
Der Vorstand erledigt alle Angelegenheiten, die nicht ausdrücklich anderen Organen des Vereins zugewiesen
sind.
§ 26 – Zuständigkeit des Gesamtvorstandes und des Geschäftsführenden Vorstandes
1. Der Gesamtvorstand ist zuständig für
a) Geschäfte, die den Verein mit einem Betrag von mehr als den Beitragseinnahmen eines
Quartals verpflichten,
b) alle Arbeitsverträge, die lohnsteuerpflichtige Arbeitsverhältnisse begründen und nicht unter,
die gesetzlich geregelten Geringfügigkeitsgrenzen fallen
c) alle Grundstücksgeschäfte,
d) die Gründung und Schließung von Abteilungen,
e) sonstige andere Angelegenheiten grundsätzlicher Art.
2. Der Geschäftsführende Vorstand ist zuständig für
a) die laufenden Geschäfte des Vereins,
b) alle nicht ausdrücklich dem Gesamtvorstand zugewiesenen Angelegenheiten, die in die
Zuständigkeit des Vorstandes fallen.
3. Im Zweifelsfall ist der Geschäftsführende Vorstand zuständig.
§ 27 – Sitzungen des Gesamtvorstandes und des Geschäftsführenden Vorstandes
1. Sitzungen des Geschäftsführenden Vorstandes finden bei Bedarf statt.
2. Sitzungen des Gesamtvorstandes finden mindestens dreimal im Jahr statt und zwar auch dann, wenn
keine der unter § 26 Absatz 1 genannten Angelegenheiten anstehen. Der Geschäftsführende Vorstand
informiert den Gesamtvorstand über wichtige Ereignisse seit der letzten Sitzung des Gesamtvorstandes und
über bevorstehende wichtige Entscheidungen.
3. Zu allen Sitzungen lädt der erste Vorsitzende ein. Er führt auch den Vorsitz in der Sitzung.
4. Alle Sitzungen sind zu protokollieren.
§ 28 – Geschäftsordnungen
1. Gesamtvorstand und Geschäftsführender Vorstand geben sich jeweils eine Geschäftsordnung. In diesen
werden die Arbeitsweise des Vorstandes und die Zuständigkeit der einzelnen Vorstandsmitglieder näher
geregelt.
2. Diese Ordnungen werden jeweils mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder des
Gesamtvorstandes und des Geschäftsführenden Vorstandes beschlossen.
§ 29 – Vorstandswahlen
1. Der Vorstand mit Ausnahme der Abteilungsleiter (§ 22 Buchstabe i) wird auf drei Jahre
nachfolgendem Turnus gewählt:
im ersten Jahr: der erste Vorsitzende, der zweite Schatzmeister, die Frauenvertreterin, der Leiter

der Hallenverwaltung.

im zweiten Jahr: der erste Schatzmeister, der Medienreferent, der zweite Schriftführer
im dritten Jahr: der zweite Vorsitzende, der erste Schriftführer, der Leiter des Sportrates und der

Jugendvertreter.

2. Die Wahl erfolgt öffentlich, es sei denn ein Drittel der anwesenden Mitglieder verlangt geheime
Abstimmung.
3. Die Wahl erfolgt immer geheim, wenn mehrere Vorschläge vorliegen.
4. Zur Wahl bedarf es der absoluten Mehrheit der Stimmen.
5. Erhält bei mehreren Wahlvorschlägen keines der vorgeschlagenen Mitglieder die absolute Mehrheit, so
findet unter den beiden Mitgliedern, welche die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Bei
Stimmengleichheit entscheidet das Los.
§ 30 – Geschäftsführer
1. Der Vorstand kann einen hauptamtlichen Geschäftsführer bestellen. Die Aufgaben und Befugnisse des
Geschäftsführers regelt der jeweilige Arbeitsvertrag.
2. Der Vorstand darf den Geschäftsführer zu seinen Sitzungen beratend heranziehen.

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§ 31 – Sportrat
Die Koordination des gesamten sportlichen Betriebes erfolgt durch den Sportrat. Diesem gehören an
a) der Leiter des Sportrates,
b) alle Abteilungsleiter,
c) die Frauenvertreterin,
d) der Jugendvertreter,
e) der zweite Schriftführer.
§ 32 – Abteilungen
Die Koordination des gesamten sportlichen Betriebes erfolgt durch den Sportrat. Diesem gehören an
1. Jede Abteilung wird von einem Abteilungsvorstand geleitet. Dieser besteht in der Regel aus
a) dem Abteilungsleiter,
b) dem stellvertretenden Abteilungsleiter,
c) dem Abteilungssportwart,
d) dem Abteilungskassenwart,
e) dem Abteilungsschriftführer.
2. Bei Bedarf darf die Abteilung auch einen größeren Abteilungsvorstand bilden.
3. Für Sitzungen und Wahlen gelten §§ 27 und 29 dieser Satzung entsprechend.
§ 33 – Ältestenrat
1. Die Mitgliederversammlung wählt auf die Dauer von jeweils fünf Jahren einen aus fünf Mitgliedern
bestehenden Ältestenrat. Dieser wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden.
2. Der Ältestenrat ist zuständig für
a) die Beratung des Vorstandes in wichtigen Fragen,
b) die Beilegung von Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Vereins,
c) die Entscheidung über den Widerspruch eines Mitgliedes gegen den Ausschluss aus dem Verein
gemäß § 10 Absatz 3 der Satzung.
§ 34 – Kassenprüfer
Jedes Jahr wählt die Jahreshauptversammlung vier Kassenprüfer für die Dauer von einem Jahr.

III.

Übergangs- und Schlussvorschriften

§ 35 – Übergangsvorschrift
1. Diejenigen Vorstandsmitglieder, deren Vorstandsamt durch die Neufassung dieser Satzung wegfällt,
scheiden mit Ablauf der Jahreshauptversammlung 2010 aus dem Amt aus.
2. Diejenigen Vorstandsmitglieder, die ein durch die Neufassung dieser Satzung neu geschaffenes
Vorstandsamt übernehmen, werden in der Jahreshauptversammlung 2010 gewählt, und zwar zusätzlich zu
den turnusgemäß zu wählenden Vorstandsmitgliedern. Der Leiter der Hallenverwaltung wird für zwei Jahre,
der Leiter des Sportrates für ein Jahr gewählt.
§ 36 – Datenschutz
1. Der Verein erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten seiner Mitglieder unter Einsatz von
Datenverarbeitungsanlagen (EDV) zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben dieser Satzung. Hierbei handelt es

sich insbesondere um folgende Mitgliederdaten: Name und Anschrift, Bankverbindung, Telefonnummern, E-
Mail-Adresse, Geburtsdatum, Funktion im Verein.

2. Als Mitglied des Landessportbundes und der zuständigen Fachverbände ist der Verein verpflichtet,
bestimmte personenbezogene Daten dorthin zu melden.
3. Im Zusammenhang mit seinem Spielbetrieb und sonstigen satzungsgemäßen Veranstaltungen
veröffentlicht der Verein personenbezogene Daten seiner Mitglieder in Wort und Bild in den Medien (wie
Vereinszeitung, Homepage). Die Datenübermittlung beschränkt sich hierbei auf Name,
Abteilungszugehörigkeit, Funktion im Verein, Ehrungen und in Sonderfällen auch auf Alter oder Geburtstag.

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4. Mitgliederlisten werden als Datei oder in gedruckter Form soweit erforderlich an Vorstandsmitglieder,
sonstige Funktionäre und Mitglieder herausgegeben, wie deren Funktion oder besondere Aufgabenstellung im
Verein die Kenntnisnahme erfordern.
5. Durch die Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung stimmen die Mitglieder
der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung ihrer personenbezogenen Daten in dem vorgenannten Umfang zu.
Eine anderweitige, über die Erfüllung seiner satzungsgemäßen Zwecke und Aufgaben hinausgehende
Datenverwendung ist dem Verein nur gestattet, wenn er aus gesetzlichen Gründen hierzu verpflichtet ist.
6. Der Verkauf der Daten ist nicht erlaubt.
7. Jedes Mitglied hat im Rahmen des Bundesdatenschutzgesetzes das Recht auf Auskunft über die zu
seiner Person gespeicherten Daten, deren Empfänger und den Zweck der Speicherung sowie auf
Berichtigung, Löschung oder Sperrung seiner Da-ten.
§ 37 – Auflösung des Vereins
1. Der Verein kann nur durch eine ausdrücklich zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung
aufgelöst werden, wenn ein Antrag von mindestens einem Viertel aller stimmberechtigten Mitglieder vorliegt.
2. Für die Einberufung der Mitgliederversammlung gelten sinngemäß § 17 Absatz 3 und 4 dieser Satzung.
3. Zur Auflösung des Vereins ist die Zustimmung von vier Fünfteln der anwesenden Mitglieder erforderlich.
4. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins
an die Stadt Hofheim am Taunus, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder
kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
§ 38 – Inkrafttreten
Die vorstehende Satzung ist eine Neufassung der Satzung vom 4. März 1950,
– geändert am 13. Mai 1996.
– geändert am 04. Februar 2010
– geändert am 15.11.2017 einstimmig beschlossen und tritt einen Tag nach der Beschlussfassung in Kraft.

Anmerkung: Die Funktionen im Verein werden beim Fehlen einer geschlechtsneutralen Bezeichnung
einfachheitshalber durch die kürzere männliche Sprachform bezeichnet.